Antonius Adamske

Neuer künstlerischer Leiter des Monteverdi-Chores

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„Ein Deuter historischer Spielpraxis“

Nordwest-Zeitung 2017

 

 

„So leidenschaftlich emotional, wie Adamske diese Musik dirigierte, so klang sie auch.“

Kulturbüro Göttingen 2018

 

 

Antonius Adamske wirkt als Dirigent vornehmlich für Alte Musik. Er studierte Dirigieren an der Hochschule für Musik, Hannover sowie Historische Orgel an der Schola Cantorum Basiliensis, Schweiz, und nahm zahlreiche Meisterkurse, Assistenzen und Einstudierungen wahr.

Adamske ist seit Oktober 2018 Chefdirigent des renommierten Monteverdi-Chors Hamburg. Außerdem ist er  künstlerischer Leiter des consortium vocale berlin, dem Studiochor der Berliner Musikhochschulen. Des Weiteren lehrt er an der Universität Clausthal und ist dort mit zahlreichen Aufführungen unbekannter Werke in Erscheinung getreten, etwa der deutschen Erstaufführung von Gossecs Oper „Le triomphe de la republique“, Cavalieris „Rappresentatione“ oder Telemanns „Daniel“. Mit dem Göttinger Barockorchester verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit als Projektleiter, zuletzt etwa mit Opernaufführungen in Frankreich und Tschechien. Gastdirigate und Dirigiermeisterkurse im In- und Ausland sowie umfangreiche Forschungen und Editionen zur Göttinger Stadtmusik erweitern seine Tätigkeit. Mit Bachs Bass-Solokantaten und Homilius Orgelwerk hat er bei Coviello beachtete CDs vorgelegt, Konzerte wurden im NDR und RBB übertragen.

Daneben tritt der Musiker vor allem als Intendant der Nikolausberger Musiktagen in Erscheinung, die  jedes Jahr im September international bekannte Ensembles, wie den Norddeutschen Figuralchor oder das KlangForum Heidelberg, in die romanische Klosterkirche St. Nikolaus bringen. 2019 werden sich die Musiktage zum fünften Mal jähren. Antonius Adamske ist verheiratet und lebt in Potsdam bei Berlin.­

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